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Heute in der Autowelt: Toyota Land Cruiser Diesel-Elektro-Umsetzungen, Hondas Oz Gambit und ein 900 PS starker Sandstorm
Audi Q7Australia

Heute in der Autowelt: Toyota Land Cruiser Diesel-Elektro-Umsetzungen, Hondas Oz Gambit und ein 900 PS starker Sandstorm

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Thomas Nismenth Automotive Journalist
November 05, 2025 7 min read

Heute in der Autowelt: Toyota Land Cruiser Diesel-Elektro-Umsetzungen, Hondas Oz Gambit und ein 900 PS starker Sandstorm

Manche Nachrichtentage sind eher leise; dieser hier kam mit Stahlkappenstiefeln daher. Der Toyota Land Cruiser scheint mit Diesel-Elektro-Hybridtechnologie zu flirten, Honda setzt in Australien verstärkt auf Festpreisangebote, BYD hat ein cleveres Emissionszertifikatsmodell entwickelt, Audi hat den Q7 für den australischen Markt optimiert, BMW arbeitet an einem kleinen Elektroauto mit großem Charakter, und Ford… hat natürlich eine 900 PS starke Dünenrakete gebaut. Außerdem gibt es eine kuriose 4-kg-Box aus Basingstoke, die Hybridfahrzeuge im Stillen günstiger und einfacher machen könnte. Nicht schlecht für einen Dienstag.

Toyota Land Cruiser Diesel-Elektro: Warum es jetzt Sinn macht

Toyota entwickelt angeblich Diesel-Elektro-Hybridantriebe für den Toyota Land Cruiser, Prado und HiLux – und betont gleichzeitig, dass Dieselmotoren nicht mit den alten Ölfiltern verschwinden werden. Wer schon mal mit einem Land Cruiser und Anhänger über eine holprige Schotterpiste gefahren ist (ich kenne das; zwei Kinder, drei Fahrräder und eine Kühlbox, die unbedingt entkommen mussten), weiß, warum: Drehmoment und Reichweite sind immer noch entscheidend, wenn die nächste Ladestation nur ein Kakadu ist und man auf gut Glück hoffen kann.

Toyota Land Cruiser Diesel-Elektro-Hybrid-Konzept: Robuster 4x4-SUV mit elektrifizierter Drehmomentunterstützung
  • Was passiert: Toyota erforscht dieselelektrische Hybridantriebe für seine Modelle mit Leiterrahmen.
  • Warum das wichtig ist: So behalten Sie die Zugkraft und die lange Reichweite, reduzieren Emissionen und Kraftstoffkosten – besonders nützlich angesichts der verschärften Vorschriften, vor allem in Australien.
  • Die Markenüberraschung: Gerüchten zufolge könnte Toyota den Namen LandCruiser auch für komfortablere, auf Pkw basierende Ute/SUV-Ableger verwenden, die unterhalb der Hardcore-Fahrzeuge positioniert werden sollen.

Ehrlich gesagt war ich anfangs skeptisch. Aber Toyota war in Sachen Antriebe schon immer kompromisslos pragmatisch. Diesel-Elektro ist eine Art Brückentechnologie, mit der man ein Boot nach Hinchinbrook oder einen Van durch die Nullarbor-Ebene ziehen kann, ohne auf Ladeinfrastruktur angewiesen zu sein. Wenn sie das Leerlaufgeräusch reduzieren und sanftere Start-Stopp-Übergänge realisieren können, wird das Stadtleben im Land Cruiser um einiges angenehmer.

Wie ein Toyota LandCruiser Hybrid in die Realität passen könnte

  • Für Wochenendausflüge: Extra hohes Drehmoment im unteren Drehzahlbereich für die Bootsrampe; geringerer Kraftstoffverbrauch bei Fahrten zur Schule.
  • Outback-Tourenfahrzeuge: Etwas größere Reichweite, Rekuperationsbremsung auf Alpenpässen, weniger Stopps an Raststätten.
  • Handwerker aufgepasst: Ein HiLux mit Hybridantrieb bedeutet leiseres Ankommen und potenziell niedrigere Betriebskosten.

Toyota LandCruiser Typenschild, verlängert

Noch ein kleiner Hinweis: Toyota plant möglicherweise, die Marke Land Cruiser auch für lifestyleorientierte, auf Pkw basierende Geländewagen und SUVs anzubieten. Man könnte sagen: eine „Cruiser“-Variante für alle, die Wert auf das Prestige und Image legen, aber nicht jedes Wochenende durch den Daly River fahren müssen. Puristen werden meckern, der Rest wird die Auswahl begrüßen.

Honda in Australien: Agenturmodell bleibt, Carnival-Konkurrent nicht

Honda hält in Australien weiterhin an seinem Festpreismodell fest. Einige Käufer gaben kürzlich an, die Vorgehensweise „Kein Feilschen, nur der Preis“ zu schätzen, während ältere Interessenten den Verhandlungstaktik (und die damit verbundenen Angebote) vermissen. Honda hat zudem die Pläne für einen in China gefertigten Minivan, der dem Kia Carnival Konkurrenz gemacht hätte, verworfen und lässt das Segment der Familienvans somit ohne Honda weiterbestehen.

Honda Australia Agenturmodell: Festpreis-Showroom-Ansatz mit vereinfachter Spezifikationsstrategie
  • Vorteile: Klare Preisgestaltung, transparenter Lagerbestand, weniger Händler-Roulette.
  • Nachteil: Weniger Abschlüsse, manchmal weniger maßgeschneiderte Produktmischungen.
  • Minivan-Flop: Kein neuer Carnival-Konkurrent bedeutet weniger Auswahl für große Familien.

BYDs Kreditstrategie: Jetzt importieren, Emissionskosten einstreichen.

Einem Bericht zufolge importierte BYD zusätzliche Fahrzeuge, um in Australien über eine Gesetzeslücke Emissionsgutschriften vorzustrecken – erst sammeln, dann einlösen. Ein typischer Schachzug der 2020er-Jahre. Ob man es nun gutheißt oder nicht, die Regeln erlaubten es, und ich wette, die Konkurrenz hat bereits die Compliance-Abteilungen kontaktiert, um ein kurzes Gespräch zu führen.

Emissionszertifikatsstrategie von BYD Australia: Elektrofahrzeuge für mehr Spielraum bei der Einhaltung der Vorschriften

Audi Q7 S line (2026): Australische Spezifikation und langstreckentauglich

Audi spendiert dem Q7 das S-Line-Paket, die Preise für Australien stehen fest. Ich bin mit einem Q7 und zwei Mountainbikes im Gepäck den Hume Highway hochgefahren – was mir besonders aufgefallen ist, ist, wie mühelos er die Strecke zurücklegt. S Line bedeutet in der Regel eine straffere Straßenlage und ein dynamischeres Design, ohne den Fahrkomfort zu beeinträchtigen. Allerdings können große Räder auf australischen Nebenstraßen mehr Vibrationen verursachen, als einem lieb ist. Wählen Sie Ihre Reifenspezifikation daher mit Bedacht.

  • Ausstattung: S line-Styling, Sportsitze, gewohnte Audi-Qualität.
  • Das beste Leben: Skiwochenenden in den Alpen, ruhige Schulwege und lange Autobahnfahrten.
  • Vorsicht: Bei 21er-Modellen mit grobem Chip kann es zu Geräuschen kommen; adaptive Dämpfung ist hier hilfreich.

BMW i1: Kleines Elektroauto mit großer Persönlichkeit (wenn sie es richtig machen)

Es wird gemunkelt, dass ein BMW i1 in der Entwicklung ist – ein kleiner Elektro-Hatchback, der sich endlich wie ein vollwertiger, moderner 1er anfühlen könnte, nur eben elektrisch. Wenn Lenkung und Raumangebot stimmen, hat man einen Stadtflitzer, der auch auf kurvenreichen Landstraßen am Sonntag noch Fahrspaß bietet. BMW, macht es euch nicht unnötig kompliziert: Bleibt einfach und direkt.

BMW i1 Kompakt-Elektro-Hatchback: Premium-Kleinwagen mit Elektroantrieb für Fahrspaß in der Stadt und auf Landstraßen.
  • Warum es fasziniert: Ein Premium-Kompakt-Elektrofahrzeug, bei dem das Fahrgefühl im Vordergrund steht und nicht die Reichweitenstatistik.
  • Alltagstauglich: Leicht zu parken, perfekt für die Gassen von Melbourne, den Londoner Verkehrsstau oder Brunch-Touren in LA.
  • Wunschliste: Physische Tasten für die Grundfunktionen, gute Sichtbarkeit, ein praktischer Platz für das Ladekabel.

Fords 900 PS starker Raptor R Concept: Wüsten-Wahnsinn, den ich absolut unterstützen kann.

Manche Konzepte existieren nur, um unseren gesunden Menschenverstand zu verwirren. Dieser Raptor R soll angeblich 900 PS haben. Ich bin mit einem deutlich zahmeren Geländewagen durch die Dünen gefahren und kam sandig und zerzaust zurück; verdreifacht man die Leistung, schreibt man Entschuldigungsbriefe an jedes einzelne Kieselkorn im Umkreis von 50 Kilometern. Notwendig? Nein. Will man trotzdem einen? Na klar.

  • Übersetzung: Die Attitüde eines Trophy-Trucks trifft auf die Silhouette eines Showrooms.
  • Die Realität sieht oft anders aus: Konzepte werden angedeutet, die Hardware folgt meist erst nach und nach.

Der 4-kg-Wildcard-Kandidat: Eine kleine Box mit großer Hybrid-Auswirkung

Aus Basingstoke kommt ein vier Kilogramm leichtes Modul, das Hybridfahrzeuge kleiner, günstiger und einfacher zu integrieren machen könnte. Bei erfolgreicher Serienfertigung könnten Autohersteller mehr Fahrzeuge – Flottenfahrzeuge, kompakte Crossover, sogar Nutzfahrzeuge – sinnvoll elektrifizieren, ohne die Hälfte des Chassis umbauen zu müssen. Leichtbaulösungen sind oft die größten Erfolge.

  • Vorteile: Geringeres Gewicht, einfachere Verpackung, niedrigere Kosten.
  • Anwendungsbeispiele: Lieferwagen für den Stadtverkehr, preisgünstige Hybridfahrzeuge, kompakte Familien-SUVs.

Kurzvergleich: Wer hat heute was bewegt (Fokus Australien)

Marke/Modell Schlagzeile Antriebsstrang-/Technik-Aspekt Markt Meine Meinung
Toyota LandCruiser/Prado/HiLux Erforschung von Diesel-Elektro-Hybriden; möglicher Pkw-basierter Pick-up/SUV auf LandCruiser-Basis Hybridunterstützung für Diesel-Drehmoment und Effizienz Global, mit starker australischer Relevanz Die Fahrer von Bridge Tech in abgelegenen Gebieten haben darauf gewartet
Honda Australien Setzt auf Agenturvertrieb; kein in China bezogenes Carnival-Konkurrent Entscheidungen zum Vertriebsmodell und zum Produktmix Australien Transparente Preisgestaltung gewinnt einige, verliert andere; die Lücke im Minivan-Segment bleibt bestehen
BYD Nutzt eine Lücke bei den Emissionsgutschriften durch den Import zusätzlicher Aktien. Regulierungsstrategie für Bankkredite Australien Klug handeln, sich an die Regeln halten; mit genauer Prüfung und möglicher Regelverschärfung rechnen.
Audi Q7 Preise für S-Line-Editionen in Australien Sportlicheres Styling/Fahrwerksabstimmung Australien Der Komfortkönig wird schärfer, ohne die Ruhe zu stören.

Gedanken aus der Praxis und kleine Kritikpunkte

  • Toyota LandCruiser Diesel-Elektro: Leiserer Leerlauf und nahtloser Übergang zwischen Diesel- und Elektromotor entscheiden über Fahrverhalten im Vorstadtverkehr.
  • Agenturvertrieb: Ich liebe es, auf das Feilschen zu verzichten; ich mag es nicht, wenn bei Zubehör wie Dachgepäckträgern oder Fußmatten kein Verhandlungsspielraum besteht.
  • Q7 S line: Sieht auf 21-Zoll-Felgen super aus, aber Ihre Wirbelsäule würde auf ländlichen Nebenstraßen vielleicht eine adaptive Dämpfung bevorzugen.
  • BMW i1: Bitte behalten Sie einen physischen Lautstärkeregler bei – berührungsempfindliche Schieberegler auf Schlaglöchern sind ein Partytrick, nach dem niemand gefragt hat.
  • Raptor-Konzept: Damit im Westfield parken? Witzig. Die Dachflächen und einen Weitwinkelspiegel besorgen.

Toyota LandCruiser-Besitzer: Das Fazit

Die Elektrifizierung wird endlich pragmatisch. Der Toyota Land Cruiser verleugnet seine Dieselwurzeln nicht – er entwickelt sie weiter. Australien bleibt ein hervorragendes Testfeld, wo Regulierungen, Markenstrategie und reale Nutzung aufeinandertreffen. Irgendwo schmiedet ein 4 kg leichter Kasten Pläne, um Hybridfahrzeuge zu verbessern, während ein 900 PS starker Truck die Dünen unsicher macht. Wie immer entscheidet die Balance.

Häufig gestellte Fragen

  • Sind dieselelektrische Toyota LandCruiser-, Prado- und HiLux-Modelle bestätigt?
    Nicht offiziell. Mehrere Berichte deuten jedoch auf eine aktive Entwicklung hin, und Toyota erklärt, dass Dieselmotoren weiterhin Teil der Planung seien.
  • Kann ein Toyota LandCruiser Hybrid so viel ziehen wie ein Diesel?
    Das ist das Ziel. Ein dieselelektrischer Antrieb soll das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich und die Effizienz steigern – entscheidend für das Ziehen von Anhängern und lange Reisen.
  • Verlässt Honda Australien?
    Nein. Honda hält trotz gemischter Reaktionen der Käufer an seinem Festpreis-Agenturmodell fest.
  • Was hat es mit den Emissionszertifikaten von BYD auf sich?
    Einem Bericht zufolge importierte BYD zusätzliche Autos, um sich unter Einhaltung der australischen Vorschriften frühzeitig Bankkredite zu sichern – legal, wenn auch etwas dreist.
  • Was ist neu am Audi Q7 des Modelljahres 2026?
    Für Australien sind S-Line-Editionen bestätigt, die ein schärferes Erscheinungsbild und vermutlich eine straffere Abstimmung bieten, ohne dabei die Langstreckenruhe zu beeinträchtigen.
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Thomas Nismenth

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Award-winning automotive journalist with 10+ years covering luxury vehicles, EVs, and performance cars. Thomas brings firsthand experience from test drives, factory visits, and industry events worldwide.

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