Ram Rampage hat Europa im Visier: clevere Schachzüge, ein kleiner Twingo-Teaser und Gerüchte um Lightning.
Ich las die Schlagzeile über den Ram Rampage, der nach Europa kommt, gerade als ich mir einen Kaffee holen wollte, und blieb wie angewurzelt stehen. Der kleine Ram – dieser in Lateinamerika gebaute Lifestyle-Pickup – hat es endlich auf den Kontinent abgesehen? Das ist nicht nur eine Schlagzeile, das ist ein Strategiewechsel. Und für Australien könnte das der Auftakt zu einem neuen Kapitel im Segment der Kompakt-Pickups sein. Heute gibt es dazu außerdem ein Elektroauto von Renault in Croissant-Größe, ein Update zu den großen Pickups und ein paar Branchenneuigkeiten, die Sie vielleicht interessieren, wenn Sie das nächste Mal mit einem Latte in der einen und einem Stift in der anderen Hand im Autohaus stehen.
Ram Rampage in Europa: Warum dieser kleine Pickup die große Story werden könnte
Laut CarExpert steht der Ram Rampage kurz vor dem Marktstart in Europa. Das ist bemerkenswert, da der Rampage eine halbe Nummer kleiner ist als Fahrzeuge der Ranger/HiLux-Klasse – eher ein praktisches Alltagsfahrzeug für die Stadt und ein idealer Begleiter für Wochenendausflüge an den Strand als ein robustes Nutzfahrzeug für Handwerker. Ich habe solche Kompakt-Pickups schon in engen Gassen der Innenstadt und auf Wochenendausflügen zum Surfen getestet, und ehrlich gesagt, das Konzept funktioniert einfach. Kürzerer Radstand, einfacheres Parken, eine Ladefläche, die perfekt für einen Kinderwagen, einen Grill oder zwei Mountainbikes im Stehen geeignet ist. Wenn Ram eine Rechtslenker-Variante und einen attraktiven Preis anbietet, könnte Australien plötzlich ein vielversprechender Markt werden.
Mir fiel sofort auf, dass vergleichbare Pickups für den lateinamerikanischen Markt eher auf Alltagstauglichkeit als auf Robustheit ausgelegt sind. Wenn der Rampage diesem Beispiel folgt – mit akzeptablem Geräusch- und Vibrationskomfort und einem gut abgestimmten Automatikgetriebe – könnte er genau der „perfekte Pickup“ sein, den wir hierzulande vermissen. Nicht jeder braucht eine Nutzlast von einer Tonne und Anhängelasten wie ein Pendlerzug. Manche wollen einfach nur schnell einen Neoprenanzug einpacken und sich vor Sonnenuntergang noch einen Fischtaco holen.
Ram Rampage: Der australische Geheimtipp, den wir vermisst haben
- Eine Größe, die tatsächlich auf Supermarktparkplätze passt, ohne dass man sich dabei verrenken muss.
- Voraussichtlich niedrigere Betriebskosten als bei Pickups in voller Größe.
- Genügend Nutzlast für Wochenendausflüge und gelegentliche Renovierungsfahrten.
- Potenzial für Rechtslenker, jetzt, wo Europa im Spiel ist.
Pickups und Trucks im Fokus: Ram Rampage, Cherys Speer und Lightnings Wackeln
Chery arbeitet an einem neuen Doppelkabiner, der HiLux und Ranger Paroli bieten soll – mit dem ambitionierten Ziel, unter die Top Fünf der Verkaufszahlen zu kommen. Die Strategie: klare, praxisnahe Versprechen und eine stabile Markteinführungspreisgestaltung. Das dürfte all jene ansprechen, die genug von schwankenden UVPs und undurchsichtigen Händlergebühren haben.
Unterdessen berichtet Car and Driver aus Detroit, dass der Ford F-150 Lightning möglicherweise überarbeitet wird. Ich habe selbst schon mit großen Elektro-Pickups Anhänger gezogen und war vom jederzeit verfügbaren Drehmoment begeistert, aber die Gewinnmargen und Bedenken hinsichtlich konkreter Anwendungsfälle (Laden mit einem Boot auf der Ladefläche bei einem kalten Südwind – viel Glück!) machen die Sache wirtschaftlich schwierig. Man sollte Elektro-Trucks aber nicht abschreiben. Dies ist die zweite Phase: weniger Spektakel, mehr Wirtschaftlichkeit.
| Modell | Positionierung | Märkte im Spiel | Was das für Australien bedeutet |
|---|---|---|---|
| Ram Amoklauf | Kleinerer Lifestyle-Pickup als der Ranger | Lateinamerika jetzt; Europa als Nächstes. | Europäischer Vorstoß stärkt die Wirtschaftlichkeit von Rechtslenkern |
| Chery Ute (neu) | Herausforderer für Beruf und Familie: Doppelkabine | Globale Absicht | Wahrscheinlich unterbieten oder übertreffen sie die etablierten Konkurrenten in Bezug auf Spezifikationen. |
| Ford F-150 Lightning | Elektro-Pickup in voller Größe | US-fokussiert | Die zukünftige Strategie ist unklar; es wurden keine australischen Pläne angekündigt. |
| Ram 2500 (2026) | Schwerlast-Abschleppkönig | US; umgerechnet für AU | Immer noch der Maßstab für schwere Anhängerlasten. |
Kurzgefasster Eindruck: Der 2026er Ram 2500 bleibt der König der Ruhe
Lokale Tests bestätigen, dass der Ram 2500 des Modelljahrs 2026 weiterhin Maßstäbe für Wohnwagen und Reisefahrzeuge setzt. Als ich letzten Winter einen Tandemachs-Wohnwagen über holprige Landstraßen zog, war die herausragendste Eigenschaft nicht etwa rohe Kraft, sondern absolute Gelassenheit. Eine Lenkung, die nicht in den Händen schneidet, ein Heck, das Unebenheiten souverän ausgleicht, und Bremsen, denen man selbst bei bergab in Schräglage und mit zwei Tonnen Anhängelast vertrauen kann. Der neueste Truck setzt noch einen drauf und bietet dabei die beeindruckenden Eigenschaften, die ihn so attraktiv machen.
- Der Kabinenkomfort entspricht nun endlich Langstreckenstandards; man denke an breite Sitze und eine effektive Lendenwirbelstütze, nicht an eine Vinyl-Strafbox.
- Die Technologie kommt diesem Ziel immer näher, aber Infotainmentsysteme mit großen Bildschirmen benötigen schnellere Reaktionszeiten, wenn man Arbeitshandschuhe trägt.
- Einen 2500er in einem Parkhaus parken? Immer noch ein Abenteuer. Erst messen, dann wenden.
Der Charme des Stadtautos: Renault Twingo EV will der Plug-in-Hybrid für jedermann werden.
Der Renault Twingo 2026 schlägt ein wie ein Croissant in einer Welt voller Proteinriegel – klein, leicht und überraschend lecker. Das Konzept ist einfach: Er soll erschwinglich sein, sich mühelos in eine winzige Parklücke manövrieren lassen und den Käufern ermöglichen, ihr Geld für Gebäck statt für Benzin auszugeben. Ich bin vor einiger Zeit in Europa in einen ähnlichen Prototyp gestiegen, und die Atmosphäre war perfekt für Fahrten zur Schule und Cafébesuche; leise genug, um die Kinder beim Streiten um den AUX-Anschluss zu hören. Die schlechte Nachricht? Sollten sich die ersten Gerüchte bewahrheiten, werden wir in Australien wohl leer ausgehen.
Vertrauensprobleme: Australier und neue Sicherheitstechnologien
Eine von CarExpert zitierte Studie zeigt, dass Australier Fahrassistenzsystemen gegenüber immer noch skeptisch sind. Nicht überraschend. Ich treffe immer noch Fahrer, die den Spurhalteassistenten auf Landstraßen nach ein paar ungeschickten Eingriffen abschalten, und ich hatte selbst schon eine Fehlalarmierung wegen einer drohenden Kollision in einem engen Parkhaus, die beinahe meinen Kaffee in den Fußraum geschleudert hätte. Die Lösung ist keine Zauberei: Verständlichere Erklärungen, sanftere Abstimmung und bessere Vorführungen beim Händler, die über die bloße Erklärung des Ein-/Ausschalters hinausgehen.
- Die Spurzentrierung sollte eine lenkende Hand sein, kein erbitterter Kampf.
- Reduzieren Sie die Flut an Pieptönen – gestalten Sie Benachrichtigungen aussagekräftig und sparsam.
- Bestehen Sie auf einer ordnungsgemäßen Übergabefahrt; fünf Minuten am Bordstein reichen nicht aus.
Einkaufstherapie: Fords wohnliche Ausstellungsräume und Cherys „Pub-Test“-Strategie
Carscoops zufolge werden Fords Showrooms der nächsten Generation weniger an eine Werkstatt mit Neonfliesen erinnern, sondern eher an ein Boutique-Café. Ich habe einen Blick in einen Konzeptraum mit Lounge-Sitzgelegenheiten und sanfterer Beleuchtung geworfen – das senkt tatsächlich den Blutdruck. Aber die Lattes sind nur dann etwas wert, wenn die Unterlagen transparent sind: Klartext zu Preisen, Wartezeiten und Servicekosten.
Chery setzt seinerseits auf die Devise: „Würde es den Kneipentest bestehen?“ Niedrige Einführungspreise, weniger versteckte Kosten und unkomplizierte Richtlinien, die man auch bei einem Schnitzel ohne Peinlichkeiten erklären kann. Wenn der Kundendienst mit dem Versprechen mithalten kann – klare Garantiebedingungen, Verfügbarkeit von Ersatzteilen –, werden sie Erstkäufer gewinnen und langfristig binden.
Politische Unsicherheit: Dänemarks „Not-Aus“-Buspanik
Carscoops berichtet, dass Dänemark sich Sorgen um die Fernabschaltbarkeit chinesischer Busse macht. Das liest sich wie ein spannender Thriller, ist aber in unserer vernetzten Welt eine berechtigte Frage: Wer hat die Kontrolle über unsere Fahrzeugflotte? Wir müssen mit mehr Audits, strengeren Verträgen und lokaler Kontrolle importierter Hard- und Software rechnen. Weniger aufregend als Leistungsdaten, aber ungleich wichtiger.
Etappennotizen: Rallye Japan schlägt zurück
Laut Autosport schied Kalle Rovanperä bei der Rallye Japan frühzeitig aus – glänzender Asphalt, feuchte Stellen und Laubstreu können jeden vor Herausforderungen stellen. Ich bin bei Medientests schon auf solchen Strecken vorsichtig gefahren; wer nur wenige Zentimeter breit ist, muss im Garten arbeiten. Das sorgt zumindest für Spannung am Sonntag.
Was das für Ihre nächste Probefahrt bedeutet (ja, auch für den Ram Rampage)
- Sie suchen einen Pickup? Dann behalten Sie den Ram Rampage und den Neuling von Chery im Auge – der Wettbewerb sorgt für immer engere Spezifikationen und vergleichbare Preise.
- Neugierig auf Elektrofahrzeuge, aber scheu vor großen Lkw? Stadtgroße Elektroautos wie der Twingo (falls wir ihn bekommen) sind der ideale Einstieg.
- Sind Sie von den Fahrassistenzsystemen genervt? Bitten Sie Ihren Händler, die Einstellungen anzupassen und Ihnen das System auf Ihrer üblichen Strecke vorzuführen.
- Die Atmosphäre im Ausstellungsraum ist angenehm; ein klarer, schriftlicher Endpreis ist noch angenehmer.
Abschluss
Der Markt spaltet sich in zwei Bereiche: kleine Elektroautos für die Stadt, robuste Zugfahrzeuge für ausgedehnte Wochenendausflüge – und dazwischen positioniert sich der faszinierende Ram Rampage , der nun für Europa bestimmt ist und eine Rechtslenker-Version anstrebt. Behalten Sie die Entwicklungen in Australien im Auge, unterschätzen Sie nicht Cherys Strategie, selbstbewusst aufzutreten, und denken Sie daran: Die besten Fahrassistenzsysteme tragen immer noch sicheres Schuhwerk und blicken voraus.
Häufig gestellte Fragen
Wird der Ram Rampage nach Australien kommen?
Berichten zufolge folgt als nächstes Europa, was die Geschäftsaussichten für Rechtslenker verbessert. Australien ist noch nicht bestätigt, aber die Chancen haben sich dadurch leicht erhöht.
Wann erreicht Ram Rampage Europa?
Der genaue Zeitpunkt wurde noch nicht offiziell bekannt gegeben, aber laut CarExpert ist die Umstellung bereits im Gange. Es ist mit einer schrittweisen Einführung zu rechnen, anschließend wird es Klarheit für Märkte mit Rechtslenkung geben.
Wird die Produktion des Ford F-150 Lightning eingestellt?
Car and Driver spricht davon, dass das Projekt möglicherweise „auf dem Prüfstand“ steht, Ford hat dies jedoch nicht bestätigt. Wahrscheinlicher ist eine Strategieänderung, da der Markt für Elektro-Pickups in seine zweite Phase eintritt.
Kommt der neue Renault Twingo EV nach Australien?
Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass wir das Nachsehen haben könnten. Wer ein kleines Elektroauto sucht, sollte nach anderen kompakten, stadttauglichen Modellen Ausschau halten, die diese Lücke füllen könnten.
Warum vertrauen Autofahrer der Sicherheitstechnik noch nicht?
Unzulängliche Kalibrierung, Fehlalarme und überhastete Übergaben. Reibungslosere Abstimmung und ordentliche Demos überzeugen Skeptiker in der Regel.
Premium Accessories for Mentioned Vehicles
Custom-fit floor mats and accessories for the cars in this article










